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NEWS
12. 04. 2022

Bericht zur Jahreshauptversammlung

Bild von links: Roman Richter, Hans Lamberger, Bruno Notter, Rainer Hezel und Karl-Heinz Schnell


Kurz und kompakt ging unsere Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitagabend über die Bühne. Rund 50 Personen hatten sich im Sportheim versammelt. Unser langjähriger Vorsitzender Karl-Heinz Schnell sieht seine Mannschaft bestens gerüstet: „Wir sind gut aufgestellt und in einigen Bereichen sogar in Teams unterwegs.“ Lediglich der zweite Vorsitz ist nach wie vor vakant – eine Baustelle, die zur nächsten Wahlperiode behoben werden muss. Auf der Agenda für das laufende Jahr stehen außerdem zwei Jubiläen, die aufgrund von Corona bisher nicht zelebriert werden konnten: 50 Jahre 2. Weg und die 50-jährige Partnerschaft mit dem bayrischen SV Kay.

Über allem steht im Jahr 2022 aber das 75-jährige Vereins-Jubiläum. Geplant ist ein großes Festwochenende vom 22. bis 24. Juli. Aktuell wird an der Erweiterung der Rasenfläche zwischen Sportplatz und Parkplatz gearbeitet. Dort soll ein großes Festzelt aufgebaut werden, weshalb unser Vorsitzender von einer „dringlichen Aufgabe“ spricht. Ein weiteres Bauprojekt ist die Installation eines kleinen Spielplatzes, um das Sportgelände für Familien attraktiver zu machen. Die Planungen und Gespräche mit Sponsoren schreiten voran, zum Jubiläum wird es aber vermutlich nicht reichen.

Dass die Corona-Pandemie Spuren in den Vereinen hinterlässt, zeigt der Blick auf unsere Finanzen. Bei den Einnahmen durch Veranstaltungen stand in 2021 abermals eine Null. Auch Spenden- sowie Sponsoringeinnahmen sind stark zurückgegangen, berichtete Mike Löhmann. Unter dem Strich stand ein deutliches Minus, weil auch die Förderungen und Zuschüsse überschaubar waren. Erfreulich ist hingegen die Entwicklung der Mitgliederzahlen: Sie stieg auf 586, insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen gab es einen starken Zulauf.

Dafür verantwortlich ist das attraktive Programm, dass in Kayh auf die Beine gestellt wird, meinte Dieter Kirschbaum. Der Vorsitzende des Liederkranz Kayh führte die Entlastungen durch, die einstimmig erfolgten. „Ich bin froh und dankbar, dass wir so einen vielseitigen und aktiven Verein in Kayh haben“, lobte Kirschbaum. Die Tanz-Sparte vereint 116 Tänzerinnen und Tänzer, 25 Kinder stehen auf der Warteliste. Rund 25 Frauen von Jung bis Alt besuchen das von Anja Hübner angeleitete „Body Style“, während der Hallenschließung habe man sich kurzerhand mit einem Outdoor-Programm beholfen. Auch der 2. Weg mit seinen Angeboten für Senioren ließ sich vom Corona-Virus nicht aufhalten und fand allerhand alternative Beschäftigung.

Der Hallensport für Kinder und Jugendliche steht seit über 30 Jahren am Mittwochnachmittag in der Grafenberghalle auf dem Programm, berichtete Andrea Schwaiger. Insgesamt 86 Kinder und Jugendliche sind aktuell an Bord. Andrea Schwaiger: „Die Kinderschwemme in Kayh ist enorm, das kommt uns als Verein zu Gute.“ Der Jugend-Fußball läuft nach zwei durch Corona geprägten Spielzeiten wieder gut an, berichteten Roland Braitmaier und Daniel Klein. Im Mai steht ein Spieltag für Bambini und F-Jugendliche an, anschließend trägt die B-Jugend (SGM Entringen/Altingen) ihr Heimspiel in Kayh aus. Die A-Jugend musste hingegen zur Rückrunde abgemeldet werden, da einige Spieler abgesprungen sind.

Die aktiven Fußballer befinden sich laut Bereichsleiter Christian Braitmaier in einer Findungsphase: „Es muss zusammenwachsen unter dem neuen Trainer“. Nico Weckerle übernahm im Sommer, aktuell haben unsere Jungs den Anschluss an die Spitze der Kreisliga B4 verloren. Der Abgang des spielenden Co-Trainers Thomas Schunn sei „sportlich, aber vor allem menschlich ein Verlust“, meinte Christian Braitmaier. Die Nachfolger-Suche läuft. Positiv stimmt ihn die Entwicklung der Reserve-Mannschaft, die eine hohe Trainingsbeteiligung aufweist und oben mitspielt.

Zum Abschluss der Versammlung wurden Cornelia Knöchel und Paul Eipper als Kassenprüfer nachgewählt. Geehrt für ihre langjährige Teure wurden Christos Efstathiou (25 Jahre), Hans-Jürgen Reinecke (40 Jahre), Erika Bahlinger, Georg Haupt, Rainer Hezel, Hans Lamberger, Bruno Notter und Roman Richter (50 Jahre), Heinz Noppel und Gustav Schamberg (60 Jahre).